Aktionen



Am Montag, den 30. Januar, wurde vom Winterzeitkino in Zusammenarbeit mit Amnesty International der Film „Le Havre“ gezeigt. Der Film handelt von einem Mann, der sich als Schuhputzer durchschlägt. Er trifft auf einen von der Polizei verfolgten afrikanischen Flüchtlingsjungen, hilft ihm der Polizei zu entkommen und zu seiner Mutter nach London zu fliehen.

"Gegen das Vergessen" - Amnesty International zum Tag der Menschenrechte
Die Fuldaer Gruppe von Amnesty International hat den Internationalen Tag der Menschenrechte zum Anlass genommen, in einer Aktion auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda auf die weltweit bekanntgewordenen Verletzungen der Menschenrechte hinzuweisen- Für die Aktion hat die ai-Gruppe stellvertretend 11 Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf 4 Kontinenten ausgewählt, für die sich Amnesty International in jüngster Zeit im Rahmen der Aktion „Briefe gegen das Vergessen“ eingesetzt hat, z.B.
-wurde in Griechenland der Journalist Manolis Kypreos am 15. Juni 2011von Polizeikräften so mißhandelt, dass er auf beiden Ohren taub ist und nicht mehr als Journalist arbeiten kann.
-In den USA wurde im Jahr 1994 die damals 16jährige Christi Cheramie zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt, obwohl dies die – nicht von den USA ratifizierte – UNO-Kinderrechtskonvention für minderjährige Straftäter verbietet.
-Der prominente chinesische Akademiker und Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo verbüßt zurzeit eine Gefängnisstrafe wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsmacht". Seine Frau, die Dichterin und Künstlerin Liu Xia, steht in Peking rechtswidrig unter Hausarrest.
-In Kamerun verbüßt der 31-jährige Student Jean-Claude Roger Mbede derzeit eine dreijährige Gefängnisstrafe nur aufgrund seiner mutmaßlichen sexuellen Orientierung.
Die interessierten Passanten wurden aufgefordert, sich mit einem Appellbrief für diese Fälle aktiv zu engagieren, oder eine der Petitonslisten zum Iran, Sierre Leone, der Demokratischen Republik Kongo oder Nordkorea zu unterzeichnen.
Veröffentlicht in: Osthessen-News.de am 12.12.2011

Am 19.09.2011 zeigten wir im Rahmen der Interkulturellen Woche in Fulda im Vortragssaal des Vonderaumuseums den Iranischen Film "Green Wave".

Zum 50jährigen Jubiläum von Amnesty International zeigten wir vom 30. Mai bis 14. Juni 2011 in der Galerie vor den Fürstensälen im Stadtschloss Fulda eine Ausstellung mit Kunstplakaten der deutschen Sektion. Die Ausstellung wurde am Montag, den 30. Mai 2011, von Bürgermeister Dr. Dippel eröffnet.

Presseerklärung Online-Journal OsthessenNews
19.04.11 - Fulda - Die Amnesty International Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" war das Thema der Podiumsdiskussion in der Hochschule Fulda. Unter der Moderation der Journalistin Ulrike Holler diskutierten Andreas Schwantner (Amnesty International), Tronje Döhmer (Rechtsanwalt), Ewald Gerk (Gewerkschaft der Polizei) und Wolfgang Atzler (CDU-Kreisverband Fulda).
Menschenrechtsverletzungen durch rechtswidrige Polizeiübergriffe dominieren die externe Kritik an der Bundesrepublik Deutschland. Anlass genug für Amnesty sich dieses Themas anzunehmen, wie der Vertreter der einladenden Amnesty Gruppe einleitend erläuterte. Nach einen kurzen Amnesty-Einführungsvideo zu diesem Thema, stellte Andreas Schwandtner die zentralen Anliegen von Amnesty vor:
1. Kennzeichnungspflicht für Polizisten, 2. Polizeiübergriffe unabhängig untersuchen, 3. Menschenrechtsbildung der Polizei stärken und 4. Vorgänge in Polizeigewahrsam aufzeichnen. Schwandtner betonte, dass die Polizei generell eine sehr gute Arbeit unter teilweise schwierigen Bedingungen leiste, dass es aber einzelne Fälle von übermäßiger Gewalt von Polizeibediensteten gebe, die in von Amnesty gesammelt, analysiert und bewertet wurden und Gegenstand der aktuellen Kampagne sind.
Rechtsanwalt Döhmer schilderte aus seiner eigenen Rechtsanwaltspraxis einige Fälle von Polizeiübergriffen in Gießen. Für seine Mandanten sieht er sieht er in solchen Fällen meist geringe Chancen auf Erfolg, zumal jede Anzeige eine Gegenanzeige des Polizeibeamten zur Folge hat. Er plädierte für die Umsetzung der ai-Forderungen. Statt einer unabhängigen Untersuchungskommission wäre auch die Einsetzung eines Ombudsmanns denkbar.
Dem widersprachen der Vertreter der CDU und der Polizeigewerkschaft, beide selbst aktive Polizeibeamte. Die Kennzeichnungspflicht selbst mit einer Nummernfolge würde eine Gefährdung der Beamten bedeuten. Die bestehende Gerichtsbarkeit hält Atzler für ausreichend, sie entspreche der grundgesetzlichen Gewaltenteilung. Auch einen in der Polizei vorhandenen Chorgeist vermag Gerk nicht zu erkennen, Fehlverhalten einzelner Polizisten würden von deren Kollegen zur Anzeige gebracht. Alles in allem bestehe kein Handlungsbedarf. Probleme könne man nicht erkennen, es bestehe kein Änderungsbedarf.
Die anschließende Publikumsbefragung wurde lebhaft und kontrovers geführt. Während einige Zuhörer ihre Erfahrung mit unverhältnismäßigen Polizeiübergriffen auf Demonstrationen schilderten, äußerten andere ihre tiefe Enttäuschung, dass dies augenscheinlich von CDU und Gewerkschaft der Polizei ignoriert werde. Polizeibeamte beklagten die zunehmende Gewalteskalation gegen die Polizei, die zu der martialischen Schutzkleidung im geschlossenen Einsatz geführt habe. Eine anonyme Kennzeichung der Beamten zur staatanwaltlichen Identifizierung bei Übergriffen lehnten sie aber alle ab.
Die Moderation wurde von Frau Holler straff und pointiert geführt. Immer wieder versuchte sie gemeinsame Einsichten zu ermitteln. Zum Abschluss der Veranstaltung musste sie aber konstatieren, dass es zu keiner Annäherung der Standpunkte gekommen sei.
Entsprechend enttäuschend war auch das Fazit des Amnesty-Vertreters, der unter den bestehenden politischen Bedingungen keine flächendeckende Umsetzung der Amnesty-Forderungen zur Polizeigewalt erwartet.
www.amnestypolizei.de

Ab dem 10.Dezember 2010 (Tag der Menschenrechte) bis Ende Januar zeigten wir die Ausstellung "Bootsflüchlinge" in der Hochschul- und Landesbibliothek am Heinrich-von-Bibra-Platz in Fulda. Am 9.12.2010 referierte Helmut Dietrich, Berlin, im Lesesaal der Bibliothek zur Vernissage.
Die AI-Ausstellung ist erstmals Ende Dezember 2008 in Wolfsburg gezeigt worden und wandert seitdem durch die Republik. Sie besteht aus 31 Exponaten zum Thema Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsproblematik in der Europäischen Union, insbesondere zur Situation der Flüchtlingsströme im Mittelmeer und zur Rolle der europäischen Abschottungsorganisation Frontex. Veranstaltungsplakat

Am Dienstag, den 16.11.2010 fand um 19 Uhr im Vortragssaal des Vonderaumuseums, Jesuitenplatz 2 (Eingang Museumshof), ein Vortrag der Fuldaer ai-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Fulda zum Thema Folter statt. Die Vortragenden Dr. Reinhardt Asche und Sabine Schmidtke sind Mitglieder der amnesty-Gruppe Fulda.
Die Veranstaltung lieferte zunächst Informationen zum Thema Folter allgemein, schilderte dann die weltweite Situation bezüglich Folter aus der Sicht von Amnesty International (basierend auf dem Amnesty Report 2010) und ging schließlich auf die Situation in Deutschland ein. Zur Veranschaulichung der Problematik wurden Kurzvideos gezeigt. Pressetext Veranstaltungsplakat Referenten "Folteropfer" Vortragssaal

Aktion zum internationalen Tag zur Unterstützung der Opfer der Folter am 26. Juni auf dem Platz "Unterm Heilig Kreuz". Mit der Aktion haben wir auf die weltweit verbreitete Praxis der Folter hingewiesen. Schwerpunkt war die Folter im Iran. Informationsstand Folter

Die Ausstellung Menschenrechte für Kinder wurde im Gemeindezentrum in Großenlüder gezeigt. Pressefoto Fuldaer Zeitung

Am Tag der Arbeit, den 01.05.2010 waren wir mit einem Infostand an der Veranstaltung der Gemerkschaften in der Fuldaaue vertreten. Der Themenschwerpunkt war verfolgte Gewerkschaftler, insbesondere der von uns unterstützte Iraner Mansour Ossanlu.

Vhs-Vortragsabend am 21.01.2010 zum Thema: Wirtschaft und Menschenrechte - Chancen und Risiken transnational agierender Unternehmen beim Menschenrechtsschutz aus der Sicht von Amnesty International. Die Vortragende Antje Breucking ist Mitglied der Amnesty Sektions-Koordinationsgruppe Military, Security, Police Transfers/ Economic Relations (MSP/ER). Veranstaltungsplakat

Auftakt der Kampagne "Mit Menschenrechten gegen Armut (Demand Dignity)" am Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember ). Vortrag der Volkshochschule der Stadt Fulda mit dem Thema "Armut und Menschenrechte" von Dr. Reinhardt Asche. Veranstaltungsplakat

Aktionstag zu Burma/Myanmar am 24.09.2009 in Zusammenarbeit mit der VHS-Fulda. Die burmesischen Gemeinde aus Offenbach stellte sich vor, ebenso wie die Organisation "Helfen ohne Grenzen", die intensiv in Myanmar humanitäre Hilfe für die unterdrückten Minderheiten leistet. Außerdem gab es Videofilme zu der aktuellen Situation im Land und eine Fotoausstellung zu Myanmar. Ein Einblick in die burmesische Kultur vermittelte ein burmesischer Tänzer, der in verschiedenen traditionellen Kostümen auftrat. Der Weltladen prästierte burmesische Produkte. Burmaposter Tänzer Burmesische Gemeinde Offenbach Helfen ohne Grenzen